Seit Beginn des Schuljahres 2025/26 sind im Rahmen von «Starke Basis» Mathematik-Lernbänder an allen Grundschulen des Landes verpflichtend.
Im Schuljahr 2025/26 starten die 1. Klassen mit den Mathematik-Lernbändern, die dann im Verlauf der nächsten Schuljahre auf die weiteren Klassenstufen ausgebaut werden.
Die Mathematik-Lernbänder finden mindeste 40 Minuten pro Woche im regulären Mathematikunterricht statt. Die zeitliche Struktur legt das Lehrerkollegium fest. So führen wir an unserer Schule die Mathematik-Lernbänder an vier Tagen à 10 Minuten im 1. Schuljahr durch.
Ziel der Lernbänder ist die Förderung aller Schülerinnen und Schüler auf ihrem Leistungsniveau (fordern und fördern) unter besonderer Berücksichtigung der prozessbezogenen Kompetenzen.
Interaktive und kooperative Lernformen stehen im Vordergrund verbunden mit der Nutzung fachspezifischer Sprache, denn Sprache ist das zentrale Medium, um Mathematik zu verstehen.
Sukzessive wird wissenschaftsbasiertes Material vom ZSL (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung) zur Verfügung gestellt.
Um die Erstklässler mit kooperativen Lernformen und zu viel Material zu Beginn nicht zu überfordern, setzen wir auf ritualisierte Übungen zum Aufbau eines tragfähigen Zahl- und Operationsverständnisses.
Hier sind Übungen wie Blitzblick, Zahlensonne und Zahl unter der Lupe bei den Kindern sehr beliebt.
Sind diese mathematischen Rituale einmal eingeführt, lassen sie sich leicht und effektiv einsetzen auf ganz unterschiedlichem Anforderungsniveau, da die Übungen natürlich differenziert sind.

